Sauerland im März

Da wir am 23. März etwas zu feiern hatten, buchten wir im Sauerland über das Wochenende ein Zimmer in einem abseits gelegenen Hotel. Wir fuhren Freitag mittags in Richtung Sauerland und haben dort erstmal typisch sauerländisch gegessen: bei McDonald’s. Wir hatten derbe Hunger und nach 14 Uhr wird es schwierig, ein Restaurant zu finden. Anschließend fuhren wir in das Hotel und checkten ein. Das Zimmer lag in der zweiten Etage. Uns überwältigte die tolle Aussicht.

Nachdem wir uns etwas ausruhten, fuhren wir durch die Gegend. Das Rothaargebirge ist schön. Anhand des folgenden Fotos ist der Beweis erbracht, woher das Rothaargebirge seinen Namen hat:

Wir schauten uns das Skigebiet an. Ich war schon etwas enttäuscht, denn die Pisten waren nicht sehr lang. Da bin ich aus Österreich ganz anderes gewöhnt.

Wir fuhren auf den Kahlen Asten. Dort gingen wir bei wunderschönem Wetter spazieren.

Motiviert von der schönen Aussicht fuhren wir nach Winterberg. Dort schlenderten wir durch die Straßen, die nicht so belebt sind, wie ich es mir im Winter vorstellen könnte.

Müde von den ganzen Eindrücken verschwanden wir auf unser Zimmer. Eigentlich wollten wir noch die Serie „Vikings“ schauen, doch der Fernseher war sehr klein. So machte es keinen Spaß, dort diese spannende Serie anzuschauen. Zudem gab es ausgerechnet auf unserem Zimmer kein WLAN-Empfang. Aber wir haben ja genügend Datenvolumen. Nach einer ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns morgens auf, um uns die weitere Umgebung anzuschauen. Heike und ich hatten bis jetzt das Sauerland außen vor gelassen, da es sich nicht lohnt, freitags nach der Arbeit mit dem Wohnmobil dorthin zu fahren. Aber wir haben uns ein stückweit in das Sauerland verliebt. Das Wetter war am Samstag nicht so prickelnd. Es war kalt und diesig, kein Vergleich zu dem gestrigen Tag. Wir kamen zufällig an der Hennetalsperre vorbei, wo wir uns ein paar Meter bewegten. Der Hund war glücklicher als wir, dass er raus kam, denn uns hat diese Hennetalsperre nicht so gut gefallen.

Wir fuhren zurück nach Winterberg und schauten uns den Wohnmobilstellplatz an. Der Wohnmobilpark ist schön gelegen. Wir fuhren weiter nach Bad Fredeburg, wo wir Essen gingen.

Durch Zufall suchten wir uns die Keglerklause aus, in der wir speisten. Das Essen war richtig lecker. Mit vollem Bauch ging es dann weiter in Richtung Hotel, wo wir es uns etwas gemütlich machten. Gegen Abend setzten wir uns noch einmal in das Auto und fuhren wieder durch die Gegend. Wir kamen an Frankenberg an der Eder vorbei, parkten das Auto und schauten uns die City an. In der Einkaufsstraße waren wir an diesem Abend fast komplett alleine. Frankenberg ist ein nettes Städtchen mit einigen Fachwerkhäusern.

So langsam fielen uns die Augen zu. Also fuhren wir zum Hotel und genossen den Abend. Am Sonntag begann der morgen wieder mit einem ausgiebigen Frühstück. Um 11 Uhr mussten wir das Hotel verlassen. Gegen Mittag kamen wir in Bad Berleburg an. Dort schauten wir uns das Schlösschen an und gingen durch den Park spazieren.

Das Wetter war wieder nicht so prickelnd. Wir entschlossen, geführt durch Google Maps, Autobahnen zu meiden, damit wir viel „Gegend“ sehen. Unterwegs suchten wir nach einem Restaurant. Doch Google Maps führte uns durch die Walachei, wir fanden nichts zu essen, obwohl wir sehr hungrig waren. Wir schauten uns an und hatten irgendwie die gleiche Idee. Wir fuhren auf schnellstem Wege nach Hause, brachten die Klamotten in die Wohnung und fuhren nach Leverkusen zu unserem Stamm-Chinesen. In der chinesischen Mauer gibt es ein sehr leckeres Buffet. Wieder zu Hause angekommen, gesättigt, packten wir unsere Koffer aus. Wir ließen das Wochenende mit der Serie Vikings ausklingen. Es war ein wunderschönes Wochenende!

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